Pressespiegel:

  • 08. November 2011

Wildnis für Kinder

Kinder klettern auf Bäume, bauen mit Freunden ein Baumhaus, spielen im Matsch oder auf wilden Wiesen – für Stadtkinder keine Selbstverständlichkeit. Die Biologische Station Östliches Ruhrgebiet will an sechs Standorten in der Stadt brachliegende Flächen zur Kindernaturspielzone erklären und damit der Naturentfremdung von Stadtkindern entgegenwirken.

Gegen diese Naturentfremdung will die Biologische Station mit den sechs über die Stadt verteilten, wohnortsnahen Flächen sichtbar markierte Aktionsräume schaffen, wo Kinder und Jugendliche spielen können. Also kein weiterer Abenteuerspielplatz, vielmehr möchte man Orte zur Verfügung stellen, „an denen sie unbeobachtet Natur erleben können, einen Tiefenkontakt mit der Umwelt herstellen können“, so Heuser.

Unterstützt wird das Projekt von mehreren SPD-Lokalpolitikern, u.a. MdL Serdar Yüksel. Durch deren Vermittlung hat die NRW-Stiftung eine Förderung in Aussicht gestellt in Höhe von 50%. Heuser: „Der Rest müsste über Partner, die wir mit ins Boot holen, finanziert werden.“ In den nächsten drei Jahren könnte das Projekt realisiert werden mit je zwei Flächen pro Jahr.

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