Pressespiegel:
Respekt ist generell hoch
„Uns erreichen im Innenausschuss Berichte darüber, dass Rettungskräfte daran gehindert werden, ihre Einsätze zu fahren und deshalb mitunter die Polizei zu Hilfe rufen müssen“, erklärt der Wattenscheider SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel.
Der SPD-Politiker führt solche Vorkommnisse auf eine zunehmende Sensationsgier in unserer Gesellschaft zurück: „Gaffer begreifen es als Event, wenn es irgendwo brennt und zeigen kein Verständnis dafür, wenn sie nicht dabei sein dürfen.“ Der stellvertretende Amtsleiter der Berufsfeuerwehr, Gottfried Wingler-Scholz, hat solche krassen Situationen noch nicht erlebt. „An Einsatzstellen mit Brandszenarien passiert sowas weniger“, erklärt er auf WAZ-Anfrage. „Was wir schon haben: Im Rettungsdienst finden manchmal Angriffe statt.“
Bei den Tätern handle es sich meist um „Alkoholisierte, die nicht einsehen wollen, dass sie in die Klinik müssen“. Da müsse man oft die Polizei zu Hilfe rufen. Mit Gaffern hingegen gebe es keine größeren Probleme. Wingler-Scholz: „Wenn man mit denen vernünftig redet, gehen die auch weg.“ Allerdings gebe es immer mehr Schaulustige: „Heute hat jeder ein Handy, ist motorisiert, findet per Navi schnell zum Brandort.“
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