Internationaler Frauentag: „Nie geschenkt, immer erkämpft!“

Foto von Karl Heinz Lehnertz

Seit Jahrzehnten steht am Internationalen Frauentag die Forderung der Abschaffung von Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen im Zentrum der Feierlichkeiten und Debatten am 8. März. Im Zuge dessen veranstaltete die SPD Wattenscheid die traditionelle Rosenverteil-Aktion in der Wattenscheider Innenstadt.

 

„Gerade in der heutigen Zeit, in der rechtspopulistische Meinungen immer mehr Aufmerksamkeit erhalten, ist es ein wichtig am Internationalen Frauentag ein Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu setzen – ganz nach dem Motto: Nie geschenkt, immer erkämpft! Wir müssen weiterhin Anstrengungen unternehmen, um soziale Lücken – wie zum Beispiel die Lohnlücke zwischen Mann und Frau – zu schließen“, so der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel am SPD-Infostand vor der Friedenskirche.

 

Noch immer sind die Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen gravierend. Die SPD hat sich mit der Einführung einer Frauenquote nicht nur innerparteilich für die Gleichstellung von Frauen und Männern eingesetzt; sondern setzt sich auch für politische Veränderungen im Arbeitsleben ein, um die Missstände zu beheben. Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns hat zum Beispiel dazu beigetragen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor vor Dumpinglöhnen zu schützen. Da insbesondere Frauen von prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen sind, ist der gesetzliche Mindestlohn ist ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument, um Ungleichheiten zu bekämpfen.

 

Es bleibt eine gesellschaftliche Herausforderung sich weiterhin für die Gleichstellung der Frauen einzusetzen und somit für eine gerechtere Gesellschaft einzutreten. Das Engagement für ein gleichberechtigtes Zusammenleben bleibt eine wichtige Aufgabe der Politik, nicht nur am Internationalen Frauentag, sondern an jedem Tag im Jahr.