SPD würdigt Herbert Schwirtz für seine Lebensleistung

Im Bild v.l.n.r.: Achim Hemmersbach, Serdar Yüksel, Herbert Schwirtz, Stephanie Wingler und Burkart Jentsch bei der kleinen Ehrung im privaten Rahmen.

Die SPD hat Herbert Schwirtz für seine 75-jährige Mitgliedschaft in der Partei geehrt. Herbert Schwirtz gehörte damit 1946 zu den ersten Mitgliedern, die sich nach dem Krieg wieder in der Sozialdemokratie engagiert haben.

Silvester 1929 in der Alten Freiheit geboren, wurde der gelernte Industriekaufmann 1961 dann auch Ratsmitglied in Wattenscheid. Von 1971 bis 1974 war Herbert Schwirtz letzter Oberbürgermeister der Stadt Wattenscheid. 1975 zog er in den Landtag ein, bis 1990 vertrat er dort die Wattenscheider Interessen. Doch auch bzw. besonders für sein soziales Engagement erhielt er das Bundesverdienstkreuz: So gründete Herbert Schwirtz 1964 den Verein Wattenscheider Ferienlager/Mellnau.

„Sozialdemokraten wollen das Land und die Gesellschaft freier, demokratischer, gerechter und solidarischer werden lassen. Genau deswegen ist auch Herbert Schwirtz vor 75 Jahren in die SPD eingetreten. Er hat mit seiner Biografie und seinem großen Engagement im sozialen und politischen Bereich dazu beitragen können, dass sich unser Land genau so entwickelt hat. Wir sind Ihm daher nicht nur als SPD zu großem Dank verpflichtet. Wir stehen voller Hochachtung vor seiner Lebensleistung“, betont Bochums SPD-Vorsitzender Serdar Yüksel.