Das Projekt

Seit dem Vormarsch des Islamischen Staates (IS) und der ständigen Verschärfung der Kämpfe im Nordirak sind weit über 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Vor allem Christen und Jesiden mussten vor den Dschihadisten flüchten. Auch Schiiten sind angesichts der Brutalität der IS-Kämpfer ihres Lebens nicht sicher. Doch die Menschen in den betroffenen Regionen im Norden des Irak werden nicht nur durch die mörderischen Kämpfe bedroht. Inzwischen hat der Winter begonnen und die Temperaturen im Nordirak sind unter den Gefrierpunkt gefallen.

Familien, Frauen und Kinder leben nach gefährlicher Flucht in Rohbauten, Ruinen und provisorischen Notunterkünften ohne winterfeste Isolierung. Den Menschen droht der Kältetod, wenn ihnen nicht schnell geholfen wird. Aufgrund der prekären Sicherheitslage sind derzeit nur wenige Hilfsorganisationen im Nordirak aktiv. Dazu zählt die Caritas, deren Mitarbeiter seit Jahren vor Ort gut vernetzt sind und großes Vertrauen in der Bevölkerung genießen.

Unter der Schirmherrschaft von Karola Geiß-Netthöfel, Fritz Pleitgen und Klaus Engel hat der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel zusammen mit der Caritas die Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, noch diesen Winter ein Flüchtlingsdorf aus 100 isolierten Containerunterkünften in der Region Dohuk zu errichten, gestiftet von Städten, Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen aus dem Ruhrgebiet, um für die Flüchtlinge im Nordirak menschenwürdige und winterfeste Unterbringungen zu beschaffen. Die Container, die je zwei Familien Schutz bieten, werden direkt im Nordirak hergestellt und stehen vor Ort schnell zur Verfügung. Die Unterkünfte werden konfessionsübergreifend den Menschen angeboten, die sie am dringendsten benötigen; also Familien mit Kindern.

Die gespendeten Unterkünfte werden die Namen der Städte im Ruhrgebiet tragen. Auf diese Weise bieten die Container als Teil des „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ schon bald Familien in Not eine Unterkunft, damit sie den Winter vor Kälte geschützt verbringen können und sich nicht auf eine weitere gefährliche Flucht begeben müssen.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung der Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass hunderte Familien mit Kindern im Nordirak sicher überwintern können. Beiträge für Container in Dohuk werden direkt an die Caritas gerichtet, die auch für die Logistik vor Ort verantwortlich ist. Die Spenden kommen 1:1 der Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ zu gute.

Wenn Sie die Initiative unterstützen wollen, richten Sie bitte Ihre Spende für das „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ an:

Caritasverband für das Bistum Essen e. V.
Bank im Bistum Essen
IBAN: DE45 3606 0295 0000 1026 28
Stichwort: „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“

Eine Spendenquittung erhalten Sie von der Caritas Essen. Für Rückfragen oder persönliche Gespräche steht Ihnen der Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel gerne zur Verfügung.